AGB

AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen

Rücktritt vom Beherbergungsvertrag

  1. Bis spätestens drei Monate vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag ohne Entrichtung einer Stornogebühr von beiden Vertragspartnern durch einseitige Erklärung aufgelöst werden. Die Stornoerklärung muss bis spätestens drei Monate vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes in den Händen des Vertragspartners sein.
  2. Bis spätestens einen Monat vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag von beiden Vertragspartnern durch einseitige Erklärung aufgelöst werden, es ist jedoch eine Stornogebühr im Ausmaß des Zimmerpreises von 40 % zu bezahlen. Die Stornoerklärung muss bis spätestens einen Monat vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes in den Händen des Vertragspartners sein.
  3. Der Beherberger hat das Recht, für den Fall, dass der Gast bis 18 Uhr des vereinbarten Ankunftstages nicht erscheint, vom Vertrag zurückzutreten, es sei denn, dass ein späterer Ankunftszeitpunkt vereinbart wurde.
  4. Hat der Gast eine Anzahlung geleistet, so bleibt (bleiben) dagegen der Raum (die Räume) bis spätestens 12 Uhr des folgenden Tages reserviert.
  5. Auch wenn der Gast die bestellten Räume bzw. die Pensionsleistung nicht in Anspruch nimmt, ist er dem Beherberger gegenüber zur Bezahlung des vereinbarten Entgeltes verpflichtet. Der Beherberger muss jedoch in Abzug bringen, was er sich infolge Nichtbeanspruchung seines Leistungsangebotes erspart oder was er durch anderweitige Vermietung der bestellten Räume erhalten hat. Bis 3 Monate vor Absage fallen keine Stornogebühren an, bis 1 Monat vor dem Ankunftstag 40 %, bis 1 Woche vor dem Ankunftstag 70 % und in der letzten Woche vor dem Ankunftstag 90 % vom gesamten Arrangementpreis.
  6. Dem Beherberger obliegt es, sich um eine anderweitige Vermietung der nicht in Anspruch genommenen Räume den Umständen entsprechend zu bemühen (§ 1107 ABGB).

 

Bedingungen für die Nutzung des WLan-Internetzugangs

1. Zustandekommen und Dauer der Nutzungsvereinbarung

    1. 1.1. Voraussetzung für das Zustandekommen der gegenständlichen Nutzungsverein- barung ist das Vorliegen eines rechtsgültigen Beherbergungsvertrages sowie die Unterfertigung dieser Nutzungsvereinbarung durch den Gast.
    1. 1.2. Weitere Voraussetzung für das Zustandekommen dieser Nutzungsvereinbarung ist, dass dem Gast vom Privatzimmervermieter ein entsprechender Eingangscode zur Verfügung gestellt wird oder der Gast erstmalig über den vom Privatzimmer- vermieter zur Verfügung gestellten Hotspot eine Verbindung mit dem Internet herstellt bzw. herzustellen versucht.
    1. 1.3. Die Nutzung des WLAN-Zuganges ist auf die Dauer der Anwesenheit des Gastes im Privathaus des Privatzimmervermieters beschränkt und endet daher mit dem Verlassen des Hauses, jedenfalls mit dem Auschecken. Sollte die Datenübertra- gung mit einer bestimmten Laufzeit bzw. einem bestimmten Datenvolumen be- grenzt sein, endet die Nutzungsdauer mit Ablauf der Laufzeit bzw. Ausnutzung des zur Verfügung gestellten Datenvolumens.

2. Umfang der Nutzungsberechtigung

    1. 2.1. Der Privatzimmervermieter ermöglicht dem Gast als reiner Access-Provider nur den Zugang zum Internet ohne die vom Gast eingegebenen oder abgerufenen Informationen zu speichern.
    1. 2.2. Der Privatzimmervermieter stellt dem Gast an ausgewählten „Hotspots“ aus- schließlich im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten einen Zu- gang zum Internet über WLAN zur Verfügung. Es wird ausdrücklich darauf hin- gewiesen, dass die Einbuchung in das WLAN-Netzwerk zeitweise erschwert oder vorübergehend unmöglich sein kann.
    1. 2.3. Der Privatzimmervermieter gewährleistet keine bestimmte Übertragungsge- schwindigkeit, Datenübertragungsrate und/oder lückenlose Übertragung. Weiters wird keine Haftung für die Störungsfreiheit der Datenverbindung übernommen.
    1. 2.4. Der vom Privatzimmervermieter zur Verfügung gestellte „Hotspot“ beinhaltet kei- ne Firewall und keinen Virenschutz. Der Gast nimmt ausdrücklich zur Kenntnis, dass die Nutzung des Internets und die Übermittlung von Daten, insbesondere über eine WLAN-(Hotspot)-Verbindung, mit erhöhten Gefahren- und Sicherheits- risiken verbunden ist. Zur Sicherung des Datenverkehrs wird dem Gast empfoh- len, eine geeignete Software einzusetzen. Für unberechtigte Zugriffe auf Infor- mationen und Daten, die über die WLAN-Verbindung (Hotspot) übertragen wer- den, wird vom Privatzimmervermieter – außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässig- keit – keine Haftung übernommen.
    1. 2.5. Die Datenübertragung zwischen dem Endgerät des Gastes und dem „Hotspot“ er- folgt unverschlüsselt. Sämtliche Daten können daher möglicherweise von Dritten eingesehen werden.
    1. 2.6. Der Gast nimmt zur Kenntnis, dass er selbst für die Beendigung der Internetver- bindung Sorge tragen muss, zumal das bloße Schließen des Internetbrowsers al- lenfalls die Internetverbindung nicht beendet.

3. Verpflichtungen des Gastes

    1. 3.1. Die Nutzung des „Hotspots“ durch den Gast erfolgt ausschließlich auf dessen Verantwortung und auf dessen Risiko.
    1. 3.2. Die Prüfung der Eignung des vom Gast verwendeten Endgerätes für die WLAN- Verbindung obliegt ebenso wie der Schutz des von ihm verwendeten Endgerätes gegen Viren, Spams und dergleichen dem Gast selbst. Der Gast verpflichtet sich sohin dafür Sorge zu tragen, dass das von ihm benutzte Endgerät und die darauf befindliche Software frei von Viren und anderen Schadprogrammen ist. Im Falle eines Verstoßes gegen diese Obliegenheit verpflichtet sich der Gast, den dem Privatzimmervermieter dadurch verursachten unmittelbaren oder mittelbaren Schaden zu ersetzen. Dem Gast ist es untersagt, die Zugriffsmöglichkeit auf das WLAN missbräuchlich zu nutzen oder nutzen zu lassen. Der Aufruf von Seiten mit rechtswidrigem Inhalt und die Verbreitung rechtswidriger oder rechtlich ge- schützter Inhalte sind untersagt. Bei derartigen Verstößen ist der Privatzimmer- vermieter berechtigt, die WLAN-Verbindung sofort zu unterbrechen.
    1. 3.3. Jede Verwendung des WLAN-Zuganges, die für Dritte oder den Privatzimmer- vermieter nachteilige Rechtsfolgen nach sich ziehen kann, ist untersagt.
    1. 3.4. Der Privatzimmervermieter übernimmt keine Haftung für Schäden an der Hard- oder Software des Endgerätes des Gastes. Für Datenverlust oder andere Sach- schäden, die auf eine Nutzung des „Hotspots“ zurückzuführen sind, wird vom Pri- vatzimmervermieter keine Haftung übernommen, es sei denn, das das den Scha- den verursachende Ereignis vom Privatzimmervermieter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.
    1. 3.5. Wird der Privatzimmervermieter von Dritten wegen Handlungen in Anspruch ge- nommen, die vom Gast im Rahmen der Nutzung des „Hotspots“ gesetzt und/oder verursacht worden sind, ist der Gast verpflichtet, den Privatzimmervermieter hin- sichtlich aller dieser Ansprüche vollumfänglich schad- und klaglos zu halten.

4. Nutzung durch Dritte

    1. 4.1. Dem Gast ist es nicht gestattet, seine „Hotspot“-Zugangsdaten gewerblich oder in anderer Weise gegen Entgelt an Dritte zu überlassen.
    1. 4.2. Der Gast hat auch die Kosten zu tragen, die durch unbefugte Nutzung des „Hot- spots“ durch Dritte entstanden sind, wenn und soweit der Gast diese Nutzung zu vertreten hat.

5. Allgemeines

    1. 5.1. Mündliche Nebenabreden zu dieser Nutzungsvereinbarung bestehen nicht.
    1. 5.2. Es gilt österreichisches Recht. Ausschließlicher Gerichtsstand ist das für den Sitz des Privatzimmervermieters sachlich zuständige Gericht.
    1. 5.3. Sollte eine der Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.
    1. 5.4. Im Übrigen gelten die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, wie insbeson- dere das TelekommunikationsG (TKG 2003), das E-Commerce-Gesetz (ECG) und das DatenschutzG (DSG).

 

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